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LokalesWuppertalKultur
4. März 2010 - 15:46 Uhr
WZ TV: Taltontheater zeigt „Kabale und Liebe“
 
 



Oberbarmen/Elberfeld. Das Taltontheater arbeitet mit Hochdruck an seiner neuen Produktion: „Kabale und Liebe“ feiert Samstag um 19.30 Uhr Premiere in der Immanuelskirche. Regisseur Jens Kalkhorst inszeniert das Drama an der Sternstraße 73. Auch im Rex-Theater, Kipdorf 29, ist das Stück von Friedrich Schiller zu sehen – beispielsweise am 11. und 12.März, 19.30 Uhr. Karten für die Premiere gibt es an der Abendkasse in der Immanuelskirche.

Herr Kalkhorst, das zweite Zuhause des Taltontheaters ist eigentlich das Rex-Theater. Wie kommt es, dass die Premiere diesmal in der Immanuelskirche über die Bühne geht?

Jens Kalkhorst: Der Grund ist sehr profan. Aufgrund der anstehenden Renovierungsarbeiten im Rex war die Aufführungsreihe zu unserem Planungszeitpunkt ungewiss, so dass wir umdisponieren mussten. Da die Renovierung des Forums nun aber in der Sommerpause stattfindet, kehren wir ab der zweiten Aufführung ins gute alte Rex zurück.

Was reizt Sie an „Kabale und Liebe“?

Kalkhorst: Schiller gehört zu meinen Hausgöttern. Und so ist es schon mein Ziel, die Hauptwerke von ihm noch auf die Bühne zu bringen – auch wenn sich das zum Beispiel bei „Wilhelm Tell“ mit der endlosen Besetzungsliste noch als etwas schwierig darstellt. Bei „Kabale und Liebe“ reizen mich vor allem die grandiose Charakterisierung der Figuren und Schillers untrüglicher Sinn für Spannung. Und nicht zuletzt die emotionale Wucht der Sprache der Sturm und Drang-Phase Schillers.

Die neue Inszenierung ist eine Koproduktion mit der Düsseldorfer Akademie Mode und Design. Spielt diesmal also die Optik die tragende Rolle?

Kalkhorst: Ich wollte diesmal ein Bühnenbild, das das Kostüm einbezieht. Die Kostüme sind also als logische Ergänzung zur Bühne zu sehen. Siefolgen einer klaren Farbkomposition und sollen die Stände repräsentieren, die das treibende Moment der Handlung sind. thö


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