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20. Dezember 2009 - 20:15 Uhr
Volleyball: Keine Geschenke für die Titans
von Tanja Bachmann
Gastgeber Unterhaching schlägt Kapital aus den individuellen Fehlern der Wuppertaler und siegt souverän mit 3:0.
 
 

Wuppertal. Keine vorweihnachtlichen Geschenke gab es für die Volleyballer der Wuppertal Titans in Unterhaching. Mit 0:3 (12:25, 23:25, 19:25) verloren die Bergischen in der Generali Sportarena. Nach elf Spielen steht der Wuppertaler Bundesligist mit 6:16-Punkten auf dem achten Tabellenplatz.

„Das war kein Spiel, das wir gewinnen mussten, aber wir müssen versuchen, unsere Chancen konsequenter zu nutzen“, sagte Titans-Manager Thorsten Westhoff. Zumindest war in den 67 Minuten eine deutliche Leistungssteigerung von Satz zu Satz zu erkennen. Peter Lyck fiel wegen Rückenproblemen kurzfristig aus. Der Diagonalangreifer wurde schmerzlich vermisst. Der erste Durchgang dauerte nur 18 Minuten und die Titans hatten nicht den Hauch einer Chance. Schnell führten die Bayern mit 20:9, die Wuppertaler kamen überhaupt nicht ins Spiel und gaben den Satz mit 12:25 ab. „Da war der Wurm drin“, sagte Westhoff. „Aber wir haben es geschafft, diesen Satz abzuhaken.“

0:3 (12:25, 23:25, 19:25)
Liefke, den Boer, Kaliderba, Steuerwald, Andel, Dewes, Tille, Günthör, Schwarz, Pielmeier, Baumkovski, Friedrich.
Chowanski, Jensen, Güßgen, Gies, Späth, Toews, de Bruyn, Stuhlmann, Zeitler.
67 Minuten
Samstag, 9.Januar (20 Uhr), Bayer-Halle: Titans Wuppertal – TVRottenburg.

Ab dem zweiten Durchgang verlief die Partie ausgeglichener. Es stand 23:23 im zweiten Satz, doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. In den entscheidenden Phasen hatte das Hachinger Team um den starken Angreifer Marco Liefke die Nase vorn. Liefke war mit 17 Punkten erfolgreichster Angreifer des Spiels und zudem fast fehlerlos. Auf Seite der Titans war Thomas Güßgen bester Punktesammler mit zwölf Zählern. Vor allem im dritten Satz machte der 24-Jährige ein gutes Spiel.

Die Wuppertaler, bei denen zum ersten Mal seit Wochen auch wieder Mittelblocker Nathan Toews dabei war, führten im dritten Satz mit 9:3. Toews brachte die Hachinger Annahme mit seinen Aufschlägen zum Schwitzen. Doch dann schlichen sich wieder zu viele individuelle Fehler ein. „Wir haben ein Solistenkonzert gespielt, da war keine Mannschaftsleistung zu erkennen“, bemängelte Westhoff.

Das Fazit von Spielertrainer Chowanski: „Die Tendenz ist steigend, aber wir brauchen noch Zeit. Gegen Unterhaching haben wir auch als wir hoch führten, zu viele Fehler gemacht.“ Bis zum 28.Dezember haben die Titans trainingsfrei. Dann folgt die Vorbereitung auf das Bundesligaspiel gegen den TVRottenburg am 9. Januar.


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