Wuppertal. Die Zahlen sind beeindruckend: 260 Stunden Bühnenprogramm bieten Künstler, Sportvereine und andere Gruppen den Besuchern während des NRW-Tages vom 29. bis zum 31. August. Die Vorbereitungen für das Riesen-Fest laufen auf Hochtouren.
Bernd von Kürten von der Wuppertaler Marketing GmbH ist guter Dinge: „Dieses Fest hat eine halbe Million Besucher verdient.“ Kein Wunder also, dass die mittlerweile etwa 10.000 Mitwirkenden während des NRW-Tages einiges bieten werden. Allein für die Festparade quer durch das Zooviertel haben sich laut von Kürten bisher 60 Fußgruppen mit insgesamt 1600 Teilnehmern angemeldet.
Der Triathlon wird offenbar ebenfalls ein Erfolg: 200 Sportler haben schon zugesagt und weitere 200 könnte noch teilnehmen, erklärt der Organisator.
In Sonnborn sind auf dem zentralen Festplatz elf Bühnen aufgebaut, in Elberfeld sind es drei. An der Ohligsmühle etwa die Extrem-Arena und im Luisenviertel steht eine weitere Bühne. Auf dem Laurentiusplatz werden mehr als 1000 Musiker aus ganz NRW singen und musizieren – der NRW-Tag wird, so denn die Planungen funktionieren, ein Fest der Superlative. In Barmen präsentieren sich Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und die Polizei – und locken Technik-Freaks.
Ein wenig Wasser im Wein ist laut von Kürten das eher geringe Engagement von einigen Hauseigentümern, unschöne Stellen entlang der Schwebebahnstrecke aufzumöbeln. Aber: Auch dort haben sich Wuppertaler für ihre Stadt ins Zeug gelegt. Die Gesamtschule Vohwinkel will am Schöneberger Ufer in Oberbarmen ein großes Hundertwasser-Motiv zeigen und in Unterbarmen wird die Künstlerin Ute Scholl-Halbach mit 50 Jugendlichen ein Riesen-Mosaik auf der Paulus-Kirche zeigen.


